inselkonzert am 16.05.26 um 19:00

 

Claudia Risch x Shuichi Chino x Jung-Jae Kim

 

Claudia Risch - Bassklarinette, Flöte

Shuichi Chino - Original Harp

Jung-Jae Kim - Saxophon

 

Doors 18:30
Eintritt frei - Spenden willkommen

 

Fotos: Orange 'Ear, Wei Chen

 

Dieses Konzert vereint drei unverwechselbare Stimmen der freien Improvisation zu einer einzigartigen Klangbegegnung.

 

Im intimen Rahmen der Galerie treffen Claudia Risch, Shuichi Chino und Jung-Jae Kim aufeinander – ohne vorgegebene Struktur oder Partitur. Stattdessen entfaltet sich die Musik in Echtzeit durch tiefes Zuhören, spontane Reaktionen und geteilte Intuition.

 

Jeder Musiker bringt eine ganz persönliche Klangwelt ein – von erweiterten Blasinstrumententechniken und atembasierten Texturen bis hin zu experimentellen Harfenklängen und einer explorativen Klangsprache. Gemeinsam erschaffen sie einen sich ständig wandelnden Klangraum, in dem Stille, Resonanz und Gestik ebenso wichtig sind wie der Klang selbst.

 

Kein Moment gleicht dem anderen: Das Konzert existiert nur im Hier und Jetzt, als offener Dialog zwischen drei Improvisatoren und dem Raum selbst.


Claudia Risch

entwickelte spezielle Spieltechniken und eine eigene Klangsprache auf ihrem Instrument. Sie arbeitete mit Musikern aus dem Bereich der improvisierten Musik sowie mit Musikern und Komponisten zeitgenössischer Musik, Tänzern und Videokünstlern zusammen. Sie erhielt Einladungen zu internationalen Festivals für Klangkunst, improvisierte Musik und zeitgenössische Musik. Meine Ohren lauschen den Klängen von Wind und Wasser, Vögeln und Naturgeräuschen, menschlichem Atem und Stimme, den Alltagsgeräuschen der Stadt. Mein Körper und mein Geist verwandeln sie in Klänge auf meinem Blasinstrument, die Sie beim Hören als fremd und vertraut zugleich erleben können.

https://www.instagram.com/claudiarisch07


Shuichi Chino

Geboren in Tokio kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Begann in den 1970er Jahren als Keyboarder in verschiedenen Pop-, Rock- und Free-Rock-Gruppen. Komponist und Improvisator für Tanz, Butoh, Theater und Film. Hobbyprogrammierer. Lebt seit 2012 in Berlin.

Aktuelle Aufnahmen: „House of Wasps“ (mit Tristan Honsinger, Takashi Seo, Yuriko Mukojima), „That Afternoon“ (mit Hui-chun Lin), „Voicelessness“ (mit Taku Hannoda), „Noisy Sadness“ (The House of Wasps)


Jung-Jae Kim

ist ein südkoreanischer Saxophonist, Komponist und Improvisator, der in Berlin lebt. Seine Arbeit erforscht die Grenzen des Klangs durch transdisziplinäre Ansätze und freie Improvisation.

Er konzertierte bereits in ganz Europa und Asien und arbeitete mit führenden Improvisatoren wie Axel Dörner, Richard Scott, Matthias Bauer und Ernesto Rodrigues zusammen. Sein Album „Shamanism“ (Relative Pitch Records, 2025) wurde von JazzTimes zu einem der zehn besten Alben des Jahres 2025 gewählt. Kim komponierte außerdem den preisgekrönten Soundtrack für den Dokumentarfilm „Silent Observers“ (2024) und ist seit 2023 Mitorganisator der Berliner Reihe für experimentelle Musik „Nexus“.

https://jungjaekimmusic.com

 

This concert brings together three distinctive voices in free improvisation for a unique encounter in

sound.

 

In the intimate setting of the gallery, Claudia Risch, Shuichi Chino, and Jung-Jae Kim meet

without predetermined structure or score. Instead, the music unfolds in real time through deep

listening, spontaneous response, and shared intuition.

 

Each musician brings a highly personal sound world—ranging from extended wind techniques

and breath-based textures, to experimental harp timbres and exploratory language. Together, they

create a constantly shifting sonic space where silence, resonance, and gesture are as important

as sound itself.

 

No two moments are alike: the concert exists only in the present, as an open conversation

between three improvisers and the room itself.

 

Claudia Risch

developed special playing techniques and her own sound language on her instrument.

Collaborating with musicians from the field of improvised music as well as musicians and

composers of contemporary music, with dancers and video artists. Invitations to international

festivals of sound art, improvised music and contemporary music. My ears listen to the sounds of

wind and water, birds and noises in nature, human breath and voice, everyday sounds of the city.

My body and mind transform them into sounds on my wind instrument, which you can experience

as strange and familiar at the same time when you hear them.

https://www.instagram.com/claudiarisch07

 

Shuichi Chino

Born in tokyo shortly after the WW2. Started in 1970s as a keyboard player in various pop, rock,

free-xx groups. Composer, improvisor for dance, butoh, theater, movie. Hobby programmer.

Living in Berlin since 2012.

Recent recordings : “House of Wasps” (w Tristan Honsinger, Takashi Seo, Yuriko Mukojima), “That

Afternoon” (w Hui-chun Lin), “Voicelessness” (w Taku Hannoda), ”Noisy Sadness" (The House of

Wasps)

 

Jung-Jae Kim

is a South Korean saxophonist, composer, and improviser based in Berlin. His work explores the

boundaries of sound through transdisciplinary approaches and free improvisation. He has

performed across Europe and Asia and collaborated with leading improvisers including Axel

Dörner, Richard Scott, Matthias Bauer, and Ernesto Rodrigues, among others. His album

Shamanism (Relative Pitch Records, 2025) was selected among JazzTimes’ Top 10 Releases of

2025. Kim also co-composed the award-winning score for the documentary Silent Observers

(2024) and co-organizes the Berlin experimental music series Nexus since 2023.

https://jungjaekimmusic.com

inselkonzerte

 

Fotografie und experimentelle Musik im Dialog: Zeitgenössische Fotokunst und experimentelle Musik sind beide in Berlin stark vertreten, haben jedoch selten Berührungspunkte. world in a room will den Austausch zwischen beiden künstlerischen Disziplinen ermöglichen und bringt so unterschiedliche Kunstarten beim Publikum zusammen.

Durch die Intimität des Raumes, die besondere Akustik und den direkten Kontakt zu den Musiker*innen wird bei world in a room ein eindrückliches Erlebnis dieser außergewöhnlichen Musik ermöglicht.

Der Projektraum macht Fotografie und Klang – besonders in Zeiten virtueller Welten – wieder unmittelbar physisch erfahrbar und setzt einen Akzent im realen Raum.